Eh da:

Vernünftiger, ökologischer und (fast) zum Null-Tarif!

DIE BUSLINIE 561

Mit ein Hauptargument für den S-Bahnhaltepunkt Süd ist die Anbindung der Gebiete „Oberkämmerer“ und  „Kämmerer“ an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Neben den Anwohnern sollen insbesondere das Vincentius-Krankenhaus, die drei Gymnasien, die Landesbibliothek, die Universität für Verwaltungswissenschaften, die Landesversicherungsanstalt und andere Institutionen vom S-Bahnhaltepunkt profitieren. Euphorisch sprach die CDU sogar von 3000 Schülern, die nun endlich mit dem ÖPNV verbunden seien.*

Stimmen diese Argumente?

Oft wird auf die Wichtigkeit der Anbindung der Gymnasien an den ÖPNV hingewiesen. Die meisten Umlandgemeinden haben aber keinen S-Bahnhof – nur Berghausen und Heiligenstein. In diesen Orten stehen den Schülern aber auch 12 Bushaltestellen zur Verfügung, die meisten kommen von hier sowieso über den gut ausgebauten Radweg zeitsparend mit dem Fahrrad.  

Im übrigen betrifft dies nicht 3000 sondern max. 100 Schüler.

Mehrfach wird seitens der Betreiber der Bahnhof-Idee von den Vorzügen für die Besucher der LVA gesprochen, die mit der Bahn anreisen.

In der Tat: Wenn der Bahnhof-Süd gebaut ist, verkürzt sich der bisherige Anmarsch vom Hauptbahnhof zur Renten-Versicherung um ganze 300 Meter.

Auswärtige Nutzer der Landesbibliothek oder der Universität steht ab Hauptbahnhof eine Busverbindung bis  vor den Eingang zur Verfügung.

Weniger komfortabel wäre es für Nutzer der LABI und Hörer der Uni ab Haltepunkt Süd: Von hier müsste noch zusätzlich ein Fußweg von ca. 1000 Meter zurückgelegt werden! 

Die Busverbindung der Linie 561 verbindet alle Schulen und Arbeitsstandorte vom Hauptbahnhof aus, und zwar direkt von Tür zu Tür!  

Die optimale Nutzung bestehender Ressourcen ist ein elementarer Ansatz, den Umweltgedanken und beschränkte finanzielle Mittel miteinander zu verbinden. Die strukturelle Einbindung der S-Bahn in das System des öffentlichen Personen-Nachverkehrs ist wichtig, will man wirklich ernst machen mit dem Verzicht auf den individuellen Personenverkehr und auf Einsparung unnötiger Autobewegungen. Warum die Buslinie 561 nicht mit dem S-Bahn-Takt koordiniert ist, ist nicht zu verstehen. Hier besteht ein dringender Handlungsbedarf.

Am Hauptbahnhof stehen Busse und Taxis zur Verfügung – an einem Haltepunkt Süd sind diese Möglichkeiten aus Platzgründen nicht gegeben.

Eine Busrunde dauert 14 Minuten. Die Verbindung aller o.g. Einrichtungen mit dem ÖPNV ist gegeben. 

UNVERSTÄNDLICH:
Der Bus fährt nur einmal in der Stunde. Zudem sind seine Abfahrtszeiten am Hauptbahnhof nicht mit den Ankunftszeiten und Abfahrtszeiten der S-Bahn synchronisiert.

Eine Erweiterung der Abfahrtszeiten der Buslinie viertelstündlich in den Stoßzeiten und synchronisierte Abfahrtszeiten mit der S-Bahn würden diese Busverbindung für Bürger und Besucher attraktiver und effektiver machen.

Bei einer entsprechenden Anpassung des Busfahrplans der Linie 651 sind die genannten Institutionen optimal direkt an das S-Bahnnetz angeschlossen. Daher ist dieses Argument für die Dringlichkeit eines dritten S-Bahnhofs in Speyer überholt.

Wenn der ÖVPN für die Institutionen so wichtig ist: Warum wurde bisher die Buslinie 561 nicht ausgebaut?

Vernünftiger Umweltschutz bedeutet auch die Nutzung bestehender Ressourcen!

Bestehende Ressource ist auch die menschliche Muskelkraft, die den Mensch auf seinem Fahrrad befördert. „Speyer will Fahrrad-Stadt werden!“ – Trotzdem ist das städtische Radnetz noch sehr ausbaufähig, wie der Stadt in der Vergangenheit auch im Vergleich zu anderen Städten bestätigt wurde.  Gute Vorsätze gibt es – die Umsetzung hapert noch, auch weil einfach Geld fehlt. Ein großer Teil schädlicher Emissionen könnte bestimmt durch den verstärkten Ausbau des innerstädtischen Radnetzes und den dadurch gezielt geförderten Individualverkehr auf zwei Rädern vermieden werden…..

Kein Haltepunkt SÜD - dafür Radwege ausbauen!

Stärkung des ÖPNV heißt nicht S-Bahn!

OFFENER BRIEF AN DIE GRÜNEN

Nachdem die Fraktion der GRÜNEN immer wieder und auch im Kommunal – Wahlkampf 2019 auf Flugblättern der Bevölkerung versicherte, dass sie sich für den weitgehenden Erhalt der Bäume am Haltepunkt Süd einsetzt, haben wir nun schriftlich angefragt, was bisher von der Partei unternommen wurde, um dieses  Versprechen einzulösen.

Die Antwort wurde für die 12. KW angekündigt –
wir werden die Reaktion hier öffentlich machen!

Offener Brief an die GRÜNEN

Nachdem die Fraktion der GRÜNEN im Kommunal – Wahlkampf 2019 in Flugblättern versicherte, dass sie sich für den weitgehenden Erhalt der Bäume am Haltepunkt Süd einsetzt, haben wir nun schriftlich angefragt, was bisher von der Partei unternommen wurde, um dieses  Wahlversprechen einzulösen.

Die Antwort wurde für die 12. KW angekündigt – wir werden die Reaktion hier öffentlich machen!